| 19.05.2012 Die glücklichsten Menschen leben in Nordeuropa, berichtet Sophia Seider und reflektiert über den Wohlstands- und Glücksindikator. Der HAPPINESS REPORT lässt Deutschland noch hinter Italien oder Kuwait rangieren - obschon, wen wundert es, dass die Italiener die stets eminent verbiesterten Deutschen an Glück übertreffen? Wollen Deutsche nicht immer alles perfekt organisieren? Wie könnte man da generell glücklich sein, wenn alles immer nur wie geplant läuft? Läuft es wie geplant, ist man nur zufrieden - denn so soll es sein. Ansonsten ist man unzufrieden. Glücklichsein erreicht man auf anderen Wegen ... Frappierender allerdings, dass ausgerechnet die (inzwischen auch ultrawohlhabenden) Skandinavier ihr Glück so offen herausschreien. Nanu? Jene Skandinavier, die in den letzten Jahrhunderten, insbesondere in den Künsten, die Großmeister der gepflegten Depression waren? Wo sind sie hin, die Strindbergs, Munchs, Hamsuns? Oder ist es nur generell ein Vorzug der Künstler, Unglücklichsein auf sehr sinnliche Weise zu präsentieren? Am Besten aber richtet man den Blick nach Bhutan. Dort ist das Glück in der Verfassung als Grundrecht festgeschrieben. Was hoffentlich nicht dazu führt, dass Künstler nun auch nurmehr positiv ausgerichtete Kunst anbieten dürfen ...? http://www.welt.de/dieweltbewegen/article106301551/Die-gluecklichsten-Menschen-leben-in-Nordeuropa.html 08.05.2012 Ein Held? Stephen Wolfram ist sympathischer als viele anderen Webmenschen. Nun hat er sich auch ein bisschen gestrippt. Als Dataminer der ersten Generation verrät sein Blog "The Personal Analytics of My Life". Wie viele Emails hat er empfangen und gesendet? Wie lange telefoniert und zu welchen Uhrzeiten? Stolz berichtet er: "And so now I have what is probably one of the world's largest collections of personal data". Gratuliere, Stephen! ;) http://blog.stephenwolfram.com/2012/03/the-personal-analytics-of-my-life/ 08.05.2012 Die re:publica hat Sascha Lobo offenbar dazu inspiriert, über das Data Mining und Profiling intensiver nachzudenken. Nun überlegt er, ob Facebook die Persönlichkeit seiner Nutzer versilbert. Gleichzeitig lässt er aber auf der genannten Konferenz verlautbaren, alles, was er in SocialMedia zum Besten gäbe, sei auch marktplatztauglich, nein, mehr noch: Seite-1-fähig. Das verrät seine overwhelming Bescheidenheit ;-) Nicht Facebook ist der Böse, der gemeine Versilberer. Ganz allgemein werden an vielen Orten schon neue Arten von Datenerfassungssystemen geschaffen. Die Personensuchmaschinen geben schon heute enorm viel preis - ganz egal, ob jemand in SocialMedia aktiv ist. Der Krake ist nicht zu entkommen. Doch noch schwurbelt niemand vom digitalen Superman, vom Aufsteiger, der allein auf dem Weg der Webpersönlichkeit (Stichwort Klout) nach oben kommt. Nichteinmal die gerne geäußerten Mahnungen vor faschistischen Tendenzen werden hörbar. Zu viel scheint im Geheimen zu laufen in diesem Metier - Glückswetter.de ist offener organisiert ... http://www.spiegel.de/netzwelt/web/sascha-lobo-facebook-verkauft-ihre-zukunft-a-831925.html 08.05.2012 Die re:publica hat Sascha Lobo offenbar dazu inspiriert, über das Data Mining und Profiling intensiver nachzudenken. Nun überlegt er, ob Facebook die Persönlichkeit seiner Nutzer versilbert. Gleichzeitig lässt er aber auf der genannten Konferenz verlautbaren, alles, was er in SocialMedia zum Besten gäbe, sei auch marktplatztauglich, nein, mehr noch: Seite-1-fähig. Das verrät seine overwhelming Bescheidenheit ;-) Nicht Facebook ist der Böse, der gemeine Versilberer. Ganz allgemein werden an vielen Orten schon neue Arten von Datenerfassungssystemen geschaffen. Die Personensuchmaschinen geben schon heute enorm viel preis - ganz egal, ob jemand in SocialMedia aktiv ist. Der Krake ist nicht zu entkommen. Doch noch schwurbelt niemand vom digitalen Superman, vom Aufsteiger, der allein auf dem Weg der Webpersönlichkeit (Stichwort Klout) nach oben kommt. Nichteinmal die gerne geäußerten Mahnungen vor faschistischen Tendenzen werden hörbar. Zu viel scheint im Geheimen zu laufen in diesem Metier - Glückswetter.de ist offener organisiert ... <br><br> http://www.spiegel.de/netzwelt/web/sascha-lobo-facebook-verkauft-ihre-zukunft-a-831925.html 08.05.2012 Die Webseite Glücksarchiv.de bietet rings um das Thema Glück nahezu alles, was das Herz oder Hirn begehrt. Obschon auch hier die letztgültige Antwort nach dem Sinn des Glücks genauso unklar bleiben muss. Dass Glück aber eventuell mit Lücke zusammenhängt, ist erstaunlich. (Ebenso, dass das englische "luck" dem deutschen Glück verwandt zu sein scheint). Und auf altniederfränkisch, so steht zu lesen, sei es auf "gilukki" zurückzuführen. Auch der Name Luka/Luca könnte dem Felix gleichgestellt sein: das altfriesische Luka werde ebenso auf Glück zurückgeführt ... derlei, und v.a.m. zum Nachlesen unter: http://www.gluecksarchiv.de/index.htm 05.05.2012 Ein feines Tool, der Schlagwort-o-Mat, das sich ebenfalls der Trendanalyse verschrieben hat; und selbige, Stand Mai 2012, ebenso mager zu erläutern pflegt wie das in Aufbau befindliche Glückswetter.de ... http://schlagwort.max-grossmann.de/ 28.04.2012 t3n widmet sich dem Shitstorm und berichtet über die Schweizer Social-Media-Analysten Barbara Schwede und Daniel Graf, die eine Skala entwickelt haben, anhand der sich die Entwicklung eines Shitstorms nachvollziehen lässt. Analogie: Die Beaufort-Skala für Winde. Scheißstürme, Kackwinde - die Internetsprache setzt sich offenbar mehr und mehr auch als Normalsprache durch. Was früher KRITIK hieß, heißt heute SHITSTORM. So, wie ein geistig verwirrter Mensch heute sich professionell als Psychotiker oder Schizophrener bezeichnen darf ... doch das soll nicht ablenken von der gewiss herrlichen Skala, die unsere beiden Schweizer da entwickelt haben: http://t3n.de/news/shitstorm-skala-herrscht-schwere-384338/ 25.04.2012 Nicht nur IBM wirbt für die smarten Informationen, die ganze Städte klüger machen können. Klar, die Global Player in Sachen Informationsauswertung versuchen, sich Stücke von dem schönen neuen Infokuchen zu sichern. Im Kleinen aber beginnen erste ähnlich angelegte Projekte ähnliche Ziele zu verfolgen. Ziel: eine intelligente(re) Stadt. Nun schwurbelt es also auch in Santander von SmartGrids, E-Mobilität und, na klar, SmartSantander ... http://www.wissenschaft-aktuell.de/extra_rubriken/Der_Prototyp_fuer_die_intelligente_Stadt.html 25.04.2012 Was beeinflusst unsere politischen Ansichten? Inwieweit kann man ein Charakterprofil erstellen, das aufschlüsselt, welche Eigenarten Menschengruppen haben, die bestimmten politischen Parteien sympathisieren? Eckart von Hirschhausen fantasiert über die schöne neue Datenwelt, vielleicht fabuliert er auch einfach nur - dass Alkohol konservativ macht, kann man das glauben? Oder macht er vielmehr glücklich und zufrieden, und erst nachrangig konservativ - weil Konservative ja bekanntlich die glücklicheren (wohl auch reicheren) Menschen sind ... wie auch immer, eines scheint nicht länger zu leugnen: Die Korrelationslust hat die Gesellschaft erfasst ... http://www.taz.de/Genossen-machen-die-taz/!91477/ 16.04.2012 Die mit Glückswetter abgespeicherten Luftdruckdaten, korreliert mit den Börsendaten, zeigen bis dato nach wie vor eine tendenzielle Abhängigkeit von Kauf- oder Verkaufslaune an der Börse mit Wetterlagen. Darauf rekurriert auch Dr. Theresia Blattmanns Artikel zur Wetterfühligkeit bei Wissen.de - insbesondere die Luftdruckabhängigkeit scheint folglich überindividuell zu sein. Kann man den Biowetterbericht folglich als Prognose, als modernes Horoskop nutzen? Medizinmeteorologin Wanka rät ab - das könnte zu selbsterfüllenden Prophezeiungen führen. Was konkret heißt: Während es positiv wäre, eine gute Prognose als placeboartiges Aufputschmittel zu nutzen, so wäre es negativ, sich vor dem drohenden negativen Biowetter zu fürchten. Der clevere Hobby- Körperforscher (mit Datamining gestützt) hingegen wird versuchen, auf den Infowellen zu surfen: Er antizipiert, dass seine Leistungsfähigkeit vermutlich etwas geringer sein wird. Ihn quälen weniger Fragen wie "Warum zum Teufel kann ich mich heute nicht konzentrieren, und warum nerven mich alle anderen bzw. sind die anderen so genervt?" - er antizipiert, dass dieser Tag "eher Nervosität befördert" und kann sich damit trösten, dass morgen schon wieder alles besser laufen wird - das Kennen von Gründen für Unbillen ermöglicht größere Gelassenheit. http://www.wissen.de/april-april-das-biowetter-im-fruehling-0 16.04.2012 Gute Laune macht dumm? Zumindest schlechte Entscheidungen begünstigt diese milde Form der Euphorie, wie Psychologen der Universität Basel herausgefunden haben wollen (mit leider nur 64 bzw. 81 Versuchspersonen). Die Wohlgelaunten neigen zu vorschnellen Entscheidungen, während kritischere Gemüter mehr Zeit darauf verwandten, eine Auswahlentscheidung zu treffen. http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-14658-2012-04-12.html 11.04.2012 Wolfram Alpha war schon länger nicht mehr in den Schlagzeilen. Nun haben die Macher mit der grafischen Modellierung von Romanen oder anderen Langtexten begonnen. Klasse Idee!, sagt da der Glückswetterianer, weil er ja selbst schon einige Zeit mit derlei Auswertungen experimentiert, allerdings primär im Profiling-Style. Schön, wenn andere die gleichen Ideen haben! Das zeigt dir, dass du auf dem richtigen Weg bist. Nein, niemand ist je allein, schon gar nicht im Text- und Data-Mining ;) http://www.golem.de/news/suchmaschine-wolfram-alpha-analysiert-shakespeare-dramen-1204-91081.html 11.04.2012 Auch die Bildzeitung berichtet mitunter über berichtenswerte Themen, über Life-Style-Apps etwa, wie über diese iPhone-Traummusik-Software: Während du schläfst, und gemächlich in den Traum eingleitest, säuselt sie dir Traummusiken ins Ohr, um deine Träume zu lenken. Ob das klappt? Der Oneironaut hat eine andere Technik beim Klarträumen, aber lohnenswert mag das Experiment dennoch sein. Spannender noch: Der Aspekt, dass hier zugleich Forschung im Realexperiment betrieben wird, ein Modell, das zukünftig boomen wird (man muss wahrlich kein Prophet sein, um das sagen zu können ;-) http://www.bild.de/digital/handy-und-telefon/apps/dream-on-traum-app-fuer-iphone-23580418.bild.html 26.03.2012 In den FAZ-Blogs überlegt Hans Ulrich Gumbrecht, was eigentlich einen glücklichen Tag ausmacht ... http://faz-community.faz.net/blogs/digital/archive/2012/03/23/was-ist-ein-gluecklicher-tag.aspx 26.03.2012 Auf Telepolis ein fröhlich-spöttischer Artikel über das Erfassen der User-Daten bei Facebook. http://www.heise.de/tp/blogs/6/151661 Oder direkt bei Facebooks Data-Team: Mehr oder minder gehaltvolle Posting-Analysen über die Liebesrhythmen der Facebook-User weltweit. https://www.facebook.com/data 20.03.2012 Ist der Journalismus auf den Rückmarsch? Rhetorik.ch berichtet über das Churnalismus-Tool, mit dessen Hilfe die Qualität von eigenständiger journalistischer Arbeit gemessen wird. http://www.rhetorik.ch/Aktuell/12/03_14/index.html 20.03.2012 Inge Klöpfer in der FAZ: Wer glaubt, dass Jugendliche unter den Erwartungen ihrer Eltern leiden, täuscht sich. Der Nachwuchs ist bereit, sich anzustrengen - und erwartet Ermunterung zum Engagement. http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/familie/jugendliche-in-deutschland-ich-will-was-leisten-und-das-ist-gut-so-11679381.html 25.02.2012 Politik-Digital stellt den "Pluragraphen" vor, der Ranglisten über die Social-Media-Aktivitäten von Organisationen erstellt: http://politik-digital.de/wer-ist-die-nummer-eins/ 25.02.2012 Den übertriebenen Optimierungswunsch ihrer Mitmenschen hinterfragt in der ZEIT die Autorin Johanna Schoener in ihrer amüsant geschriebenen Reflexion der eigenen Optimierungsversuche: http://www.zeit.de/campus/2012/01/optimierungswahn 25.02.2012 Besonders heiß im Gespräch diese Tage: Künstliche Intelligenz, basierend auf algorithmischen Auswertungen von Kommunikationsdaten, wie im Falle des Spiegel-Artikels von Konrad Lischka "Roboter machen Ihre Tweets zu Geld" - der Bürger muss sich also gleichsam beraubt fühlen, weil eine etwaige Intelligenz seine öffentlich publizierten Gedanken oder Ideen weiterverarbeitet? Doch lesen Sie selbst: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,817082,00.html 31.01.2012 "Das Leben ist unfair und die anderen sind alle glücklicher als ich" - zu diesen Schlüssen kommen Menschen (angeblich) eher, wenn sie bei Facebook angemeldet sind. Je länger sie sich auf der Seite aufhalten, umso negativer wird das Lebensgefühl eingefärbt, so liest man zumindest in dem Artikel von Kilian Haller auf Süddeutsche.de: http://www.sueddeutsche.de/digital/verhaltenspsychologie-macht-uns-facebook-ungluecklich-1.1264970 Wiewohl es auch andersherum sein könnte - dass sich Menschen dann häufiger auf Facebook aufhalten (ihre Zeit dort vertrödeln), wenn sie ihr Leben nicht anderweitig mit (eigenen) Inhalten füllen können ... 30.01.2012 Ein hübsches Projekt zur Visualisierung von Twitter-Tweets ... wandelt Tweets in Echtzeit in Bilder und Klänge um: http://tweetscapes.de/ 21.01.2012 "Die Körperkontrolleure kommen", titelt Meike Laaff in der TAZ, und schmunzelt über Hirnstrommessungen, Mundfeuchtigkeit, Taille von Menschen, die sich im Rahmen der Quantified-Self-Bewegung unablässig digital überwachen, um Informationen über ihr Befinden zu gewinnen. http://www.taz.de/Die-Vermessung-der-eigenen-Biodaten/!86056/ 17.01.2012 Die Österreicher trotzen der Wirtschaftskrise, sind zu 59% glücklich, verrät eine Globale Studie, die in derSTANDART eingehend kommentiert und erläutert wird: http://derstandard.at/1326502940201/Die-beste-Nachricht-59-Prozent-der-Oesterreicher-trotz-Wirtschaftskrise-gluecklich 13.12.2011 Nun also nennt man das Überwachen der Körperfunktionen "Self-Hacking" oder "Body-Hacking". Dabei wäre wohl, wenn überhaupt, der Begriff Tracking angebrachter. Doch ungeachtet, welche Bezeichnung man dem "neuen Phänomen" gibt, es wird einerseits gehypt, andererseits melden sich die ersten Mahner, die fürchten, die Bodyhacker neigten zur Cyberchondrie ... http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article13759652/Messen-von-Koerperfunktionen-kann-suechtig-machen.html 05.12.2011 Bhutan: 40,9 Prozent sind schon glücklich ... ... liest man auf ZEIT ONLINE über den Glücks-Staat Bhutan, der eigentlich nur dann in den Medien auftaucht, wenn Glück das Thema ist; einer der rückwärtsgewandtesten Staaten der Welt wählt, anders als andere sich abschottende Länder (Somalia, Eritrea, Nordkorea), den Weg der Glücks-Demokratie anstelle des Totalitarismus: http://www.zeit.de/2011/49/Kapitalismuskritik-Bhutan/seite-1 05.12.2011 Lift your mood ... der Anbieter MOODSCOPE verspricht ein persönliches Tracking-Tool zum Selbstoptimieren - und prüft offenbar gleich weltweite Patente auf eine Idee, die sooo wahnsinnig innovativ auch nicht ist ... http://www.moodscope.com/index.php 05.12.2011 Formel für ein besseres Leben: Die Menschen müssen erst noch lernen, was sie glücklich macht, sagen Verhaltensforscher. Dann ändert sich auch die Gesellschaft ... ... schreibt Uwe Jean Heuser auf ZEIT ONLINE in seiner Kapitalismuskritik zum Thema Glück: http://www.zeit.de/2011/49/Kapitalismuskritik-Glueck 04.12.2011 Leben in Zahlen: Eine wachsende Szene von Do-it-yourself-Wissenschaftlern macht den eigenen Körper zum Experimentierfeld - nicht mit Drogen, sondern mit dem Vermessen der Daten des eigenen Körpers. Ein Artikel von Georg Dahm, Amsterdam im STERN: http://www.stern.de/wissen/mensch/do-it-yourself-wissenschaft-leben-in-zahlen-1756393.html 04.12.2011 Standardgefühle: Die Berechenbarkeit des Menschen ist eine Entdeckung des Kapitalismus. Wie die Psychologie in den Markt integriert wurde, um Mitleid und Zorn rentabel zu machen ... Ein Artikel von Eva Illouz aus der TAZ|LeMondeDiplomatique http://www.taz.de/Aus-Le-Monde-diplomatique/!83005/ 31.10.2011 http://www.zeit.de/2011/43/Gluecksforschung-Wirtschaft Sind mehr Menschen glücklich, wenn die Wirtschaft wächst? Über die Zusammenhänge von Ökonomie und Stimmung schreibt Mathias Binswanger in ZeitOnline. 10.10.2011 Twitter-Analyse: Man kann aus einer Massenanalyse nicht nur Stimmungen erkennen, sondern nahezu in Echtzeit Ereignisse wie Football-Spiele mit verfolgen ... schreibt Florian Rötzer auf TELEPOLIS: http://www.heise.de/tp/blogs/10/150570 30.09.2011 US-Soziologen haben Twitter-Nachrichten weltweit ausgewertet und gewiss gemeinhin Verblüffendes herausgefunden: Work sucks ... während der Arbeitszeit lassen die Postings merklich an Laune zu wünschen übrig. Arbeitet man weltweit also gleichsam mit dem Messer zwischen den Zähnen? Fühlt man sich nur in Bettnähe wahrhaft behaglich? http://derstandard.at/1317018779081/Mein-Chef-nervt-mich-Ton-auf-Twitter-wird-vom-Job-beeinflusst http://www.nytimes.com/2011/09/30/science/30twitter.html?_r=1&ref=science http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,788448,00.html http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-13953-2011-09-30.html 15.07.2011 Spracherwerb bei Künstlichen Intelligenzen (KI) http://www.golem.de/1107/84952.html Klingt wie Science-Fiction: Können Programme tatsächlich ein Computerspiel durch zusätzliche Handbuch-Lektüre (in einer Sprache verfasst, die sie nicht (!) verstehen) schneller erfolgreich spielen lernen? So unzulänglich der kurze Artikel dies erläutert - die implizierte Frage ist aufregend: Lässt sich Sprache nur dann vermitteln/erwerben, wenn Assoziationsmöglichkeiten in nichtsprachlichen (also z. B. bildlichen) Medien damit verkoppelt werden? 23.06.2011 Automatisch vorsortiert http://www.zeit.de/2011/26/Internet-Surfverhalten-Filter Algorithmen, schreibt Stefan Schmitt in der ZEIT, verengen unsere Welt; er analysiert Konsequenzen und Komplikationen dieses sich automatisch anpassenden, an den User anschmiegenden vorauseilenden Gehorsams - der allerdings recht profanen Motiven entspringt: eine interessenbezogene Werbung etwa. Anmerkung: Auch für die Suchmaschinenoptimierung der Zukunft hat das Konsequenzen: Je uneinheitlicher und damit persönlicher Google wird, umso schwieriger wird es sich kontrollieren lassen. |
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